Netzhaut-Glaskörper Chirurgie
Behandlung von Netzhauterkrankungen
Neben den verschiedenen Laserbehandlungen behandeln wir in unseren Praxen an verschiedenen Standorten auch alle Arten von Netzhauterkrankungen. Zu den Erkrankungen der Netzhaut gehören unter Anderem: Die diabetische Retino-und Makulopathie, die altersabhängige feuchte Makuladegeneration und Gefäßverschlüsse der Netzhaut. Auch das Erkennen und Behandeln von seltenen Erkrankungen wie z.B. epiretinalen Gliosen, Makulaforamen oder Netzhautablösungen gehört zu unserem Spezialgebiet. Gerne informieren wir Sie über die Möglichkeiten und verschiedenen Behandlungsmethoden.
Netzhautablösung (Amotio retinae)
Eine Nezuhautablösung ist relativ selten (10000:1), führt aber unbehandelt fast immer zur Erblindung. Die Häufigkeit erhöht sich durch unterschiedliche Faktoren z.B.:
- Unfälle
- Voroperationen
- hohe Kurzsichtigkeit
Was ist eine Argonlaserkoagulation?
Durch gezielte Narbenbildung mittels eines Laserstrahls kann die Netzhaut wieder mit der unteren Schicht verschweißt werden. Löcher, Risse und auch Blutungen (z.B. bei einer diabetischen Retinopathie) können ebenfalls mit dem Laser behandelt werden.
Was ist eine Pars plana Vitrektomie?
Die pars plana Vitrektomie ist ein chirurgisches Verfahren zur Entfernung des Glaskörpers aus dem Auge, der eine gelartige Substanz im hinteren Bereich des Auges ist. Während des Eingriffs wird eine kleine Öffnung am hinteren Bereich des Auges gemacht, um auf den Glaskörper zuzugreifen. Ein kleines Instrument, ein sogenanntes Vitrektom, wird in das Auge eingeführt und der Glaskörper wird entfernt. Anschließend wird der Glaskörper ersetzt. Die pars plana Vitrektomie wird normalerweise bei Patienten durchgeführt, die unter Augenerkrankungen wie diabetischer Retinopathie, Netzhautablösung oder Makuladegeneration leiden. Es ist ein invasiver Eingriff und erfordert eine sorgfältige Überwachung und Nachsorge durch einen Augenarzt, um mögliche Komplikationen zu vermeiden.
Was sind intravitreale Eingaben?
Die Injektion von Medikamenten in den Glaskörper des Auges (intravitreale Injektion) ist eine Behandlungsoption für verschiedene Augenerkrankungen. Die Injektion wird meistens von einem Augenarzt oder Augenchirurgen durchgeführt und erfordert eine Betäubung des Auges. Intravitreale Injektionen können bei Erkrankungen wie altersbedingter Makuladegeneration, diabetischer Retinopathie, Netzhautvenenverschluss, uveitischer Augenentzündung und anderen Erkrankungen eingesetzt werden. Die Injektionen können dazu beitragen, die Beschwerden zu verringern und das Fortschreiten der Erkrankung zu verlangsamen.
Während des Eingriffs wird eine Nadel durch das Auge eingeführt und das Medikament wird in den Glaskörper injiziert. Die Injektion ist in der Regel schmerzlos und dauert nur wenige Minuten. Nach der Injektion kann es zu vorübergehenden Nebenwirkungen wie Augenschmerzen, Rötung oder verschwommenem Sehen kommen. Zu beachten ist, dass die intravitreale Injektion ein invasiver Eingriff ist und Risiken wie Infektionen, Blutungen oder Netzhautablösung mit sich bringen kann.