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Augenfehlstellung

Schieloperation bei einer Augenfehlstellung

Eine Augenfehlstellung oder Strabismus ist eine Störung, bei der die Augen nicht parallel zueinander ausgerichtet sind. Dies heißt, dass ein Auge anders ausgerichtet ist als das andere. Ein Auge kann zum Beispiel nach innen (Esotropie), nach außen (Exotropie), nach oben (Hypertropie) oder nach unten (Hypotropie) abweichen. Die Behandlungsmöglichkeiten hängen von der Schwere der Fehlstellung und der Ursache ab. Das Schielen (Strabismus) kann zu einer bleibenden und schweren Sehbehinderung führen, und ist daher nicht nur ein Schönheitsfehler.

Im Kindesalter kann eine Korrektur durch eine Brille oder Kontaktlinsen erfolgen. In anderen Fällen kann eine Okklusionstherapie angewendet werden, bei der das stärkere Auge durch eine Augenklappe abgedeckt wird, um das schwächere Auge zu trainieren. In schwereren Fällen wird eine Schieloperation notwendig.

Ursachen

Die Augen weisen beim Schielen eine Fehlstellung auf, die es dem Gehirn nicht mehr möglich macht, Bilder in ein einziges räumliches Bild zusammenzubringen, da sie so weit voneinander abweichen. Es entstehen störende Doppelbilder. Das Gehirn wehrt sich im Kindesalter dagegen. Das übertragene Bild des schielenden Auges wird einfach ausgeschaltet. Die Sehschwäche dieses Auges nimmt zu, sofern keine Therapie Anwendung findet. Bereits im Schulalter kann dies in den meisten Fällen nicht mehr rückgängig gemacht werden und bleibt ein Leben lang bestehen. Die Früherkennung kann augenärztlich-orthoptisch zB. in der Sehschule durchgeführt werden.

Wie verläuft der Eingriff bei Schielen?

Eine Schieloperation ist ein chirurgischer Eingriff, bei dem die Augenmuskeln neu positioniert werden, um eine Augenfehlstellung oder Strabismus zu korrigieren. Während des Eingriffs wird ein kleiner Schnitt in der Augenpartie gemacht und die betroffenen Muskeln werden neu ausgerichtet, um die Augen in die richtige Position zu bringen.

Die Operation wird in der Regel unter Vollnarkose durchgeführt und dauert etwa eine bis zwei Stunden. Nach der Operation kann das Auge für einige Tage geschwollen und blutunterlaufen sein. Es kann auch vorübergehende Sehprobleme geben. Eine Schieloperation hilft das Sehen zu verbessern und somit die Lebensqualität zu steigern. Regelmäßige Kontrolluntersuchungen beim Augenarzt helfen dabei sicherzustellen, dass die Behandlung erfolgreich ist und keine Probleme entstehen.